Frühjahrskur mit Bärlauch

Gepostet am 17 Apr, 2013 in Kräuterwissen

Frühjahrskur mit Bärlauch

Gewaltige Heilkräfte sind im Bärlauch enthalten, deshalb eignet er sich besonders gut zu Entschlackungskuren im Frühjahr.

Man sammelt die jungen Blätter im April und Mai → wichtig, noch vor der Blüte!
Sie werden am Besten frisch und ungekocht verwendet, zum Beispiel klein geschnitten aufs Butterbrot gelegt, fein gehackt als Würze in Salaten, im Quark, auf Gemüse oder über die Suppe geben.
Auch als Pesto ist Bärlauch ein Genuss!

Bärlauch wirkt sehr günstig auf das Magen- und Darmsystem ein. Ebenso ist er blutreinigend,
was sich vor allem bei chronisch unreiner Haut auswirkt. Die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet und der Stoffwechsel wird angeregt. Bärlauch wirkt außerdem gegen Bluthochdruck, ist antibiotisch und entzündungshemmend.

Achtung! Die Bärlauchblätter duften stark nach Knoblauch, und schließt die Verwechslung mit den Blättern der Maiglöckchen oder der giftigen Herbstzeitlosen mit Sicherheit aus.

Beim Sammeln sollte man darauf achten, dass man zwei Drittel der Pflanze stehen lässt, damit sie genug Blattmasse hat, um die Zeit bis zum nächsten Jahr zu überstehen.

 

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Bildquelle: www.piqs.de
Fotograf gisi „Bärlauch blüht!“